Als Mieter können rechtliche Streitigkeiten mit dem Vermieter existenzielle Nöte bedeuten. Neben ungerechtfertigten Mieterhöhungen sowie unannehmbaren Einschränkungen wie Schimmelbefall stellt eine Kündigung des Mietvertrags eine große Bedrohung dar. Die Auswirkungen einer solchen Kündigung liegen nicht nur im Verlust der Wohnung selber,sondern beeinträchtigen den kompletten Lifestyle der betroffenen Person. Vor allem eine fristlose Kündigung trifft Mieter hart. Eine solche können Vermieter jedoch nur aussprechen, wenn die andere Vertragspartei deutliche Verfehlungen zu verantworten hat. Wer ohne Vorwarnung und triftigen Grund plötzlich eine Kündigung im Briefkasten hat, der sollte sich dringend beraten lassen. Rat bei fristlosen Kündigungen erhalten Sie sowohl beim Mieterschutzbund als auch im Internet. Es kommt insbesondere in Großstädten immer häufiger vor, dass Vermieter einen solchen rechtlich gesicherten Grund nicht vorlegen können. Stattdessen wollen sie alleine mit dieser juristischen Keule dafür sorgen, dass Mieter eingeschüchtert ihre Wohnung räumen. In vielen Metropolen gibt es stark steigende Preise, nur bei einem Mieterwechsel können die Eigentümer diesen Trend voll ausschöpfen. Deswegen greifen manche Besitzer, um ihr Einkommen zu mehren, zu solch drastischen Mitteln. Mieter dürfen in einem solchen Fall nicht kampflos aufgeben, Fachportale bieten eine erste Orientierung hinsichtlich der erforderlichen Reaktion. Die schlechteste Lösung ist nichts zu machen, einer fristlosen Kündigung muss unbedingt widersprochen werden. Der Mieterschutzbund gibt in Sprechstunden genaueren Rat. Bestenfalls sind Mieter schon vor einer solchen Situation dort Mitglied, da sie dann Rechtsschutz genießen. Alternativ bieten private Versicherungen entsprechende Policen. Mit einem Rechtsschutz können Betroffene selbstbewusst in eine juristische Auseinandersetzung treten, sie müssen keinerlei Kosten auslegen. Viele schrecken vor dem Gang zum Gericht zurück, da sie selbst bei einem späteren Sieg sämtliche Ausgaben vorstrecken müssen oder erst später erstattet erhalten. Das kann Mieter finanziell überfordern. Dank Mietrechtsschutz befinden sich Betroffene dagegen auf der sicheren Seite. © Thorben Wengert  / pixelio.de

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